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Network

21 junge Autor*innen tragen im Buch African Ways of Life mit ihren Beiträgen zum Imagewechsel gegenüber diesem Kontinent bei.

Zum Vernetzen gehören Informationen. Hier findet ihr eine Auswahl von nützlichen Infos zu den Themen bzw. Projekten der Autor*innen.

 
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Anna-Sophie Kupper über Recycling in Togo

Nicht nur in Togo ist Umwelt- und Klimaschutz ein immer bedeutenderes Thema, sondern auch in anderen afrikanischen Ländern, wie zum Beispiel in Ruanda, ist man sensibilisierter. Hier sind Plastiktüten schon seit 2004 absolut verboten. 
↗  Weltspiegel

Die Arbeitsstelle Weltbilder hat darüber bereits im Arbeitsbuch ‚African Ways of Life‘ berichtet. Mehr Infos dazu und zu unseren anderen Projekten findet ihr unter:
 ↗  Arbeitsstelle Weltbilder


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Denise Reubert über Homosexualität in der Schule

Denise Reubert stellt Erfahrungen einer homosexuellen Lehrerin in der Schule vor, mit dem Ziel eines Toleranz vermittelnden Unterrichts, sodass Homophobie und Diskriminierung vermieden wird. Ein weiterer, wichtiger Beitrag zur gesellschaftlichen Akzeptanz ist die ‚Ehe für alle‘.

  Zeit über Ehe für alle

  Tagesschau über Ehe für alle


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Thilko Gläßgen über Friedensjournalismus

Thilko Gläßgen möchte dazu beitragen, dass westliche Medien ausgewogener und unvoreingenommen über afrikanische Themen berichten. Daher stellt er die Idee des Friedensjournalismus vor. Unvoreingenommenheit, konfliktfreie Kommunikation und eine bedachte Wortwahl sind dazu nur einige Stichworte. Zum Beispiel ist das Indefinitpronomen man, welches Aussagen für die Rezipient*innen verallgemeinernd und verschleiernd darstellt, im Friedensjournalismus tabu.

Mehr zum Thema Friedensjournalismus entweder in Johan Galtungs Bibliographie selbst, der als Begründer der Friedensforschung gilt, oder bei conflict&communication online und bei Transcend Media Service.


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Philipp Dieterich über die Transition Town Initiative

Philipp Dieterich stellt die Transition Town Bewegung, übersetzt etwa ‚Stadt im Wandel‘, vor und macht deutlich, dass sich bei dieser Bewegung jede*r einbringen kann. Ziel ist es, im Angesicht von Ressourcenknappheit und Klimawandel, unsere Städte und Regionen nachhaltig zu gestalten und zu verändern.

Schaut auf der unten genannten Website vorbei, dort werden zahlreiche Projekte vorgestellt. Allein in Deutschland gibt es aktuell 168 registrierte Transition Towns. Vielleicht auch in deiner Stadt? 

↗ Transition Town Initiative


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Mitsuo Iwamoto über Eigeninitiative in Nicaragua

Durch seine Arbeit in einem Jugendzentrum in Nicaragua lernte Mitsuo Iwamoto das ‚Colectivo Social Juvenil Somos Diferente‘ kennen. Durch das Colectivo wurde ihm bewusst, dass man auch mit wenig Mitteln viel bewegen kann. Das Colectivo hat bereits mehrere Projekte, wie einen Dokumentarfilm über Kinderarbeit und eine Onlinekampagne gegen Belästigung, erfolgreich verwirklicht, um lokale soziale Probleme zu bekämpfen.

↗ Ein Video über das Colectivo bei youtube


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Insa Olshausen über die Proteste
der Student*innen in Brasilien

Für Insa Olshausen ist es ein zentrales Anliegen auf die starken sozialen Bewegungen in Brasilien aufmerksam zu machen, denn die aktuelle Situation ist von sozialer Ungleichheit, von einem voreingenommenen und einseitigen Journalismus sowie von Korruption geprägt. Um das Gefühl der Ohnmacht und der Hilflosigkeit abzuschütteln, berichtet Insa von den Protesten der Student*innen, die verdeutlichen, dass Widerstand geleistet wird.

↗ Demokratie im Wandel

↗ Reporter ohne Grenzen über Brasilien


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Jil Holtbernd über ein umgekehrtes Machtverhältnis
von Mann und Frau

Wusstet ihr, dass in Juchitán die Frauen den Ton angeben? Und das ausgerechnet in einem patriarchalisch geprägten Land wie Mexiko. Außerdem kennt Juchitán mehr als nur zwei Geschlechter. Werden Homo-, Bi- oder Transsexualität in weiten Teilen des Landes stark diskriminiert, sind sie in Juchitán von der Gesellschaft anerkannt. Als sogenannter Muxe, einer Art dritten Geschlechts, können Männer ihre Sexualität frei und akzeptiert ausleben. Die Marimacha bildet das weibliche Gegenstück zum Muxe.

↗ Das dritte Geschlecht


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Rosina Klotz über Teilen statt Tauschen

Teilen statt Tauschen, Benutzen statt Besitzen: Das sind u.a. Grundsätze, die Rosina Klotz als Teile ihrer Utopie fasst. Sie stellt sich eine Zukunft frei von Eigentumsansprüchen vor, in der man teilt und nicht tauscht. Daraus basierend ist die FLAKE entstanden; die FLAKE ist eine Konstruktion, die es Menschen erleichtert, miteinander in Kontakt zu kommen, sich zu vernetzen und zu teilen, indem sie ihre Bedürfnisse und Ressourcen auf Kärtchen schreiben und auf der FLAKE transparent machen. Von oben sieht die FLAKE aus, wie eine (Schnee-)Flocke, daher der Name. Jeder Arm der FLAKE steht für eine Kategorie (z.B. Fähigkeiten, Dinge, Mitfahrgelegenheiten, Wissen, Gedichte, Projekte, Veranstaltungen, usw.).

Weitere Projekte mit ähnlichen Visionen:

↗ Kein ruhiges Hinterland

↗ Das Mädchen im Park


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Lilith Kugler über psychisch kranke Menschen
in Burkina Faso

Lilith Kugler möchte darauf aufmerksam machen, wie menschenunwürdig psychisch kranke Menschen u.a. in Burkina Faso behandelt werden. Mit Hilfe eines selbst gedrehten Dokumentarfilms zeigt sie hautnah die Situation vor Ort.

↗ Der Dokumentarfilm 'La maladie du demon'

↗ Kettenmenschen


Felicitas Arlt über Circo FantazzTico

Felicitas Arlt stellt ein zirkuspädagogisches Sozialprojekt aus Costa Rica vor, in welchem Präventivarbeit mit sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen betrieben wird. Durch Musik, Sport und Zirkus wird eine einzigartige und harmonische Gemeinschaft kreiert.

↗ Circo FantazzTico

 

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Mareike Lummer über 'Taste of Malawi'

Mareike Lummer beschreibt die Arbeit im gemeinnützigen Verein 'Taste of Malawi', der Frauen in Malawi dabei unterstützt, selbstständig und unabhängig zu werden, in dem sie zu Schneiderinnen ausgebildet werden. Neben der Stärkung der Frauen in der Gesellschaft werden zudem nachhaltige Mode und ein nachhaltiger Konsum- und Produktionsstil gefördert.

↗ Taste of Malawi

 


Sina Musche über 'Rako Pasefika'

Sina Musche portraitiert die kulturelle Gruppe ‚Rako Pasefika‘ von den Fiji Inseln. Diese wurde gegründet, um die Sprache, Traditionen und Werte der rotumanischen Kultur zu bewahren und weiterzuführen. Rako Pasefika ist darüber hinaus nicht nur eine kulturelle, sondern auch eine künstlerische Gruppe. Es sind eine Tanzgruppe und eine Band entstanden, die jungen Künstler*innen die Möglichkeit eröffnen, professionell, kreativ und leidenschaftlich Tanz und Musik zu leben. Dabei liegt der Fokus stets auf den eigenen kulturellen Werten und Traditionen.

↗ Rako Pasefika


Annika Hock über Trink- und Flaschenwasser

Annika Hock kritisiert die Entwicklung des (Flaschen-)Wassers, da normales (Leitungs-)Wasser immer mehr zu einem Konsumprodukt wird. Die Industrie und Wirtschaft beginnen, Profit aus der (lebenswichtigen) Ressource des Trinkwassers zu erwirtschaften. Informationen zu dieser Problematik unter den genannten Links.

↗ Ökosystem Erde

↗ Zentrum der Gesundheit: Trinkwasser


Theo Starck über 'ÜberEnergy'

Die alltäglichen Routinen der Menschen sollen mit Hilfe eines intelligenten und lernfähigen Thermostats berechnet werden, sodass die produzierte Heizungswärme effizient genutzt werden kann. Durch die Idee von Rolf Behrsing könne etwa 40 Prozent an Energie in einem Haushalt gespart und der Komfort erhöht werden.  

↗ ÜberEnergy


Theo Starck über '24 Gute Taten'

Theo Starck stellt das start up ‚24 Gute Taten‘ vor, welches Adventskalender verkauft. Hier werden die Prinzipien des Schenkens und Spendens miteinander vereint. Hinter jedem Türchen verbirgt sich ein Hilfsprojekt, das durch den Verkauf Spenden erhält. Unterstützt werden Hilfsprojekte aus den vier Bereichen Gesundheit, Bildung, Versorgung und Natur.

↗ 24 Gute Taten

 


Theo Starck über 'Dycle'

Dycle, auch Windelkreislauf genannt, wird ebenfalls von Theo Starck vorgestellt. Hierbei handelt es sich, wie der Name schon verrät, um einen Kreislauf bei dem aus Babywindeln ein fruchtbarer Humusboden gemacht wird und Obstbäume gepflanzt werden. Aus den Früchten soll wiederum Babynahrung entstehen. Wissenschaftliche Unterstützung erhält Dycle von der Technischen Universität Berlin.

↗ Dycle


Theo Starck über 'GreenAdapt'

Das junge Berliner Start Up GreenAdapt wird von Theo Starck vorgestellt. Wie verändert sich das Klima? Und welche negativen und positiven Auswirkungen kann die Veränderung auf Kommunen, Unternehmen und Privatpersonen haben? Dies sind Fragen, mit denen sich GreenAdapt mit Hilfe einer Software und wissenschaftlicher Expertise beschäftigt. Mehr Informationen zu den langfristigen Zielen unter folgendem Link.

↗ Green Adapt

 


Carina Hausmann über IINE

Der Beitrag von Carina Hausmann thematisiert das ‚Integrative Institut Nachhaltige Entwicklung‘, kurz IINE, welches sich als Zusammenschluss von „Experimentierräumen“, die sich mit Nachhaltigkeit in Lehre und Forschung beschäftigen, versteht. Bei dem Weg zu einer Nachhaltigen Entwicklung geht es darum, reflektiert mit seiner Umgebung umzugehen und daraufhin Veränderungen einzuleiten, die einer Vision folgen, also die Möglichkeit zu einem Wandel zu erkennen und sie zu nutzen. Das IINE ist mit seiner speziell dafür eingerichteten Nachhaltigkeitsprofessur auch bei der Entwicklung des Bachelor- und Masterstudiengangs 'Nachhaltige Entwicklung' an der Hochschule Bochum beteiligt.

↗ Hochschule Bochum: IINE

↗ Hochschule Bochum: Vorstellung studentischer Projekte


Felizia Schreiber über CAREA und FrayBa

Felizia Schreiber stellt die Arbeit des Vereins CAREA und des Menschenrechtszentrums ‚Fray Bartolomé de las Casas‘, kurz ‚FrayBa‘, in der Region Chiapas in Mexiko vor. Diese arbeiten in Kooperation und bilden (nationale und internationale) Menschenrechtsbeobachter*innen aus. Menschrechtsbeobachter*innen werden in diesem Fall von der zapatistischen Gemeinde angefordert, um die in dieser Region langjährigen Konflikte zwischen der Zivilbevölkerung und dem Militär zu beobachten und zu moderieren.

↗ FrayBa

↗ CAREA


Dr. Florian Schneider über Endulen e.V.

Dr. Florian Schneider ist Gründungsmitglied des gemeinnützigen Vereins „Endulen e.V. – Trage es im Herzen mit!“. Aus einem Verein, der 2008 mit dem Ziel der aktiven Unterstützung der Buschklinik in Endulen gegründet wurde, ist eine Organisation geworden, die in Tansania nachhaltige Projekte im Gesundheitsbereich durchführt. Neben den Zielen, die Säuglings- und Müttersterblichkeit zu reduzieren – zwei Millennium Development Goals – stehen auch die persönlichen Lebensumstände der Bevölkerung Tansanias im Vordergrund.

↗ Endulen e.V.


Hanna Adam über 'Peaceful Bamboo Family'

Hanna Adam absolvierte ihr Internationales Freiwilligenjahr bei der integrativen Einrichtung ‚Peaceful Bamboo Family‘. Diese setzt sich für die (autonome) Entwicklung und soziale Integration von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit geistiger und/oder körperlicher Behinderung ein. Ein weiteres großes Anliegen der Peaceful Bamboo Family ist es, die Einrichtung noch umweltfreundlicher zu gestalten, beispielsweise indem oft und viel in einem biodynamischen, eigenen Garten gearbeitet wird. Darüber hinaus ist Tho Ha Vinh, Gründer der Peaceful Bamboo Family, Mitwirkender im GNH-Programm von Bhutan. GNH bedeutet ‚Gross National Happiness‘, wobei es sich um eine Entwicklungsphilosophie und ein Indikator zur Messung des Lebensstandards einer Nation handelt. Der GNH-Indikator wird vermehrt als Alternative zum Bruttonationaleinkommen gesehen, da er den Wohlstand einer Nation nicht lediglich auf monetärer Basis bestimmt, sondern auch soziale, kulturelle und umwelttechnische Aspekte beachtet.

↗ weltwärts über PBF

↗ Gründerstiftung Eurasia

↗ Gross National Happiness

 

 

Die Zitate von Mussa Sango und Elisabeth Marie Mars stammen aus unserem im August 2016 erschienenen Buch „African Ways of Life“, das uns durchaus inspiriert hat zu WeltWeitWeitermachen. 21 junge Autor*innen tragen im Buch African Ways of Life mit ihren Beiträgen zum Imagewechsel gegenüber diesem Kontinent bei.

„Es ist super, das Buch zur Hand zu haben, um gleich eine ganze Bandbreite an Geschichten bieten zu können, die die gängigen Vorurteile widerlegen.“  Thilko Gläßgen, Autor

 

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